Sieht Ihr Wasserhahn auch so aus?
Oftmals nicht nur am Wasserhahn zu erkennen: Kalk. Auch an Duschköpfen, Wasserkochern und Kaffemaschinen sind diese Ablagerungen zu beobachten. Viel schwerwiegendere Folgen haben Kalkablagerungen an den Stellen, die wir im Alltag nicht sehen. Boiler, Waschmaschinen und nicht zuletzt das ganze Rohrnetz sind in Ihrer Funktion eingeschränkt, weil die Durchflussmenge beschränkt ist oder die Aufheizzeiten sich verlängern.  In weiten Gebieten in Deutschland, Österreich und der Schweiz ist das Trinkwasser auf Grund geogener Bedingungen hart bis sehr hart vorzufinden. Härtebildner wie Calcium und Magnesium sind in großen Mengen im Wasser zu finden. Diese chemischen Stoffe sind mit der Kohlensäure im Wasser verbunden und bilden so die bekannten Calcium bzw. Magnesiumkarbonate oder Bikarbonate. Diese Stoffe bilden zunächst im kalten Wasser eine relativ feste Verbindung. Erst bei zunehmender Erwärmung wird das Molekül gespalten und das Calcium und Magnesium fällt aus. Ab Temperaturen von oberhalb 60° C geschieht dies explosionsartig. Deshalb kann man die Verkalkung zuerst an den heißen Stellen, z. B. den Heizspiralen des Wasserkochers erkennen.
Diese Kalkverkrustungen werden schließlich so fest, dass sie nicht mehr abgelöst werden können. Rohrleitungen werden so über einen längeren Zeitraum fast vollständig verschlossen. Sie müssen erneuert werden. Das gleiche passiert an den Heizspiralen der Wasserboiler, in Kaffeemaschinen, Waschmaschinen usw. Sie kennen vermutlich die Problematik.
Auch im Haushalt hat man ständig mit Verkalkungen zu kämpfen. Denken Sie an Duschkabinen, Badewannen, Duschköpfe, Perlatoren der Wasserhähne usw. Hier ist der regelmäßige Einsatz von Chemikalien oder Säuren notwendig, mit all den Nebenwirkungen die daraus entstehen. Vom enormen Zeitaufwand ganz zu schweigen.
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